Lernmethoden im Rettungsdienst – Teil 2

Lernmethoden im Rettungsdienst – Teil 2

Die Praxisanleitung und Ausbildung von Notfallsanitätern stellt die Praxisanleiter*innen nicht selten vor einige Herausforderungen. Der Wunsch nach strukturierten und realitätsnahen Anleitungen steht dem Umstand gegenüber, dass am echten Notfallpatienten Anleitungen nicht durchführbar sind. Dieser Besonderheit des Rettungsdienstes wird in der Ausbildung zum/zur Praxisanleiter*in in der Regel keine Aufmerksamkeit geschenkt, da diese den Vorgaben der Pflege folgt. So ist die in der Pflege beliebte und verbreitete Methode der 4-Stufen-Anleitung (VENÜ) im Rettungsdienst nur auf wenige ausgewählte Fertigkeiten anwendbar. Der Einsatz auf dem Rettungstransportwagen bietet nur begrenze Möglichkeiten zum strukturierten Wissenserwerb, welcher sich gelegentlich auf „Learning by Doing“ beschränkt. Zugleich stellt jedoch dieser Abschnitt den größten Anteil der Berufsausbildung dar. Auch ist eine abwechslungsreiche und strukturierte Wissensvermittlung und Kompetenzschulung wichtig für einen größtmöglichen Lernerfolg der Auszubildenden. (1) Mithilfe einiger methodischer Überlegungen ist es möglich, den Wissenserwerb auch auf dem Rettungstransportwagen sowie auf der Rettungswache zu verbessern und echte Lernzeit zu verwirklichen. Im 2. Teil dieses Beitrags werden Ihnen verschiedene Lern- und Lehrmethoden vorgestellt sowie deren Vorteile, Nachteile und Anwendungsmöglichkeiten beschrieben.

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